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Nr. 6 vom 13. Februar 2020


Liebe Burgenfreunde

Ich habe mit dem Trifels ein Highlight der pfälzischen Burgenlandschaft aufbereitert und nun auch eine  Rekonstruktion der Burg um das Jahr 1280 im 3D-Modell fertig gestellt. Diesem Highlight möchte ich diesen Newsletter komplett widmen.

Viel Spaß nun mit den weiteren Infos wünscht

Euer Peter Wild

Zeitreise zur Reichsburg Trifels des Jahres 1280

Nach 6 Wochen Recherche- und Designaufwand ist die Reichsburg Trifels des Jahres 1280 in meinem Computer neu auferstanden. Ich war, als ich an Weihnachten 2019 loslegte, selbst gespannt, wie das Ergebnis aussehen würde. Denn das historische Bild des Trifels ist durch Wiederaufbaumaßnahmen während der NS-Zeit und noch nach dem Krieg stark verwischt worden. (Fast) jeder denkt, wenn er den Trifels besucht, eine authentisch wiederaufgebaute Ruine zu betreten. Tatsächlich ist der Trifels aber eine Ansammlung von Bauwerken aus unterschiedlichen Epochen, die vom 11. bis zum 20. Jahrhundert reichen, wobei die weltanschaulich geprägte Architektur der NS-Zeit nach 1938 vorherrscht.

Es galt also, viel Zeit in die baugeschichtliche Recherche zu investieren, um dem historischen Antlitz so weit wie möglich nahe zu kommen, wobei das Werk “Burg Trifels – Die mittelalterliche Baugeschichte” von Bernhard Meyer  die wichtigsten Informationen beisteuerte. So entstand eine Burgrekonstruktion, die auch ohne den NS-Pomp auskommt und eine sehr repräsentative Anlage der deutschen Könige und Kaiser zur ausgehenden Stauferzeit darstellt.

Trifels heute vs. 1280

Hauptturm und Palas des Trifels wurden auf Basis von Plänen aus der NS-Zeit nachträglich – aber unhistorisch – erhöht. Oben Eigenes Foto 2017.
Die Rekonstruktion des Trifels um 1280 zeigt auch ohne die nach 1938 vorgenommenen unhistorischen Baumaßnahmen an Palas und Hauptturm bereits eine beeindruckende repräsentative und wehrhafte Anlage.
Diese beiden Abbildungen sollen den Hauptunterschied zwischen der heutigen Burg Trifels und der des Jahres 1280 aufzeigen: Hauptturm und Palas des Trifels wurden auf Basis von Plänen aus der NS-Zeit nachträglich – aber unhistorisch – erhöht. Die völlig abgegangene frühere Überbauung der südlichen Felsnase ist nur noch an Balkenblöchern und Einarbeitungen im Fels zu erahnen.


Weitere Kostproben

Der Palas entstand vermutlich kurz nach dem Bau des Hauptturmes Anfang des 13. Jh. und ersetzte einen salierzeitlichen kleineren Vorgängerbau.
Die Rekonstruktion des Trifels um 1280 zeigt auch ohne die nach 1938 vorgenommenen unhistorischen Baumaßnahmen an Palas und Hauptturm bereits eine beeindruckende repräsentative und wehrhafte Anlage.
Aus den Erträgen der Münze von Annweiler wurde nach 1219 die Bauunterhaltung des Trifels bestritten. Bis 1273 wurden die Reichskleinodien im Raum oberhalb der Kapelle im Hauptturm aufbewahrt.
Der Brunnenturm ist über eine Bogenbrücke mit der Hauptburg verbunden. Rechts erkennt man mehrere Steinlagen mit Buckelquadern einer nicht vollendeten Mauer, womöglich ein vorgelagerter westlicher Bering.
Ritterhaus und Hauptturm aus Süden

Trifels-Produkte jetzt im Shop erhältlich

Auswahl von Motiven der rekonstruierten Burg Trifels des Jahres 1280 , die jetzt im Burgenshop erhältlich sind.
Die vorgestellten Rekonstruktionen bildeten die Grundlage für den Aufbau eines entsprechenden Produktsortiments , das im Web-Shop auf pfälzer-burgen.de eingesehen werden kann. Hierzu gehören
  • Tassen in 3 Formaten:  Klassik, Panorama, Jumbo-XXL
  • Puzzles mit 500, 1.000, 2.000 Teilen
  • Postkartensets in 3 Formaten mit bis zu 10 unterschiedlichen Ansichten
  • Gerahmte Leinwandbilder mit unterschiedlichen Motiven des Trifels in drei Größen: 30×20, 45×30, 60cmx40cm

Ich hoffe, Euer Interesse geweckt zu haben. Vielleicht schmückt ja demnächst eines der Trifelsbilder Eure Wohnzimmerwand oder erweckt eine der tollen Bürotassen Aufmerksamkeit bei Kolleg(inn)en in der Kaffeepause. Ich würde mich freuen.

Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

pfälzer-burgen.de  Inh. Peter Wild
Gaustraße 22
67240 Bobenheim-Roxheim
Tel. 06239 99242
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